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11.07.2018

Team „ReUse in Space“ ist Bundessieger beim Wettbewerb Jugend forscht 2018

53. Bundeswettbewerb Jugend forscht vom 24.-27.05.2018 in Darmstadt

Das Team Lara Neubert und Leni Thermann vom Gymnasium Reutershagen sowie Adrian Schorowsky vom Erasmus-Gymnasium in Rostock hat in den letzten beiden Jahren zum Recycling auf der ISS geforscht.

 

Bis zur heutigen Zeit werden wertvolle Rohstoffe nach ihrem Gebrauch in die schwarze Leere des Weltraums zum Verglühen geschickt, womit der hohe Wert des Materials ungenutzt bleibt. Ein weiterer Kritikpunkt ist die steigende Menge des im Weltraum anfallenden Weltraumschrotts. Wieso also nicht im Weltraum recyceln? Mit Hilfe des 3D-Drucks ist es möglich, Materialien nach ihrem Gebrauch einem neuen Verwendungszweck zuzuweisen. Die Schüler arbeiteten an einem technischen Verfahren, anfallendes Plastikmaterial für 3D-Drucker zu recyceln. Dazu haben sie anfallenden Müll analysiert, recycelbares Material ausgewählt und die technische Machbarkeit geprüft.

Die Bundesjury im Bereich Geo- und Raumwissenschaften kürte das Team zum Sieger. Am Tag zuvor erhielten die Schüler bereits den Sonderpreis  von der Bundesministerin für Verteidigung, Dr. Ursula von der Leyen, und zwar jeweils ein Stipendium für einen Studienplatz an einer Universität der Bundeswehr.

Angeleitet wurden die Schüler von Peter Schmedemann vom BilSE – Institut für Bildung und Forschung GmbH und ihrer Lehrerin Frau Mantau (Gymnasium Reutershagen).

Seit fast 10 Jahren kooperieren das  BilSE - Institut und die RST Rostock bei Förderung und Unterstützung von Schülerprojekten im MINT Bereich. In diesem Jahr wurden diese Bemühungen mit dem Bundessieg gewürdigt.

Gratulation dem Team „ReUse in Space“ und allen Beteiligten!

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